Projekt
Herforder Straße 6/8 — Zentrale Wärmeversorgung und Elektrofachplanung
Für zwei bislang getrennt versorgte Mehrfamilienhäuser entwickeln wir eine gemeinsame, zukunftsfähige Wärmeversorgung. Heizungsplanung, Elektroinfrastruktur und Fördermittelbegleitung werden so abgestimmt, dass aus einer technischen Variante ein umsetzbares Gesamtsystem entsteht.
- Ort
- Nienburg/Weser
- Auftraggeber
- Nienburg Energie GmbH / Stadtwerke Nienburg
- Objekt
- Zwei Mehrfamilienhäuser im Bestand mit insgesamt acht Wohneinheiten
- Beauftragung
- TGA-Fachplanung Heizung und Elektro, dokumentierter Planungsumfang LPH 1-5; Fördermittelbegleitung als besondere Leistung
- TGA Heizung
- Elektro
- Wärmepumpe
- Hydraulik
- Fördermittel
01
Projekt und Aufgabenstellung
Die Bestandsgebäude aus den 1960er Jahren verfügten über separate Heizungsanlagen. Im Mittelpunkt der Planung steht deshalb nicht nur ein neuer Wärmeerzeuger, sondern die Frage, wie beide Häuser technisch sinnvoll zusammengeführt werden können. Aufstellort, Leitungstrasse, Wärmeverteilung, erforderliche Systemtemperaturen und elektrische Anschlussbedingungen werden als zusammenhängende Planungsaufgabe betrachtet.
Wärmepumpen- und Hybridvarianten werden hinsichtlich Leistung, Betriebssicherheit, Hydraulik und Wirtschaftlichkeit verglichen. Parallel entsteht das Elektro- und Anschlusskonzept für Wärmeerzeuger, Pumpen, Regelung und Nebenaggregate. Förderbedingungen werden bereits bei Produktwahl, Vertragsgestaltung und technischer Dokumentation berücksichtigt, damit Planung und Antrag dieselbe Lösung beschreiben.
02
Unser beauftragter Leistungsumfang
Bestandsaufnahme der Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und elektrotechnischen Randbedingungen beider Gebäude.
Variantenvergleich für eine gemeinsame Wärmepumpen- beziehungsweise Hybridlösung.
Heizlastberechnung, Rohrnetz- und Hydraulikplanung einschließlich Pumpen, Pufferspeicher und Heizkreisverteilung.
Entwicklung des zentralen Versorgungsstandorts und der gebäudeübergreifenden Leitungsführung.
Elektrofachplanung für Anschlussleistung, Verteilung, Absicherung, Regelung, Zähler- und Messkonzept.
Koordination mit Netzbetreiber, Heizungsplanung und ausführenden Gewerken.
Fördermittelprüfung, Antragstellung und technische Nachweisführung als besondere Leistung.
03
Mehrwert für den Auftraggeber
Der Auftraggeber erhält einen belastbaren Systemvergleich statt einer reinen Geräteauswahl. Heizungs- und Elektroplanung werden gemeinsam dimensioniert, sodass Anschlussleistung, Hydraulik, Regelung und Förderfähigkeit bereits vor der Ausführung geklärt sind.
04
Leistungsphasen
Einordnung des Auftrags: Der dokumentierte Grundauftrag umfasst die LPH 1-5. Ausschreibung, Vergabemitwirkung und Objektüberwachung können projektbezogen ergänzt werden.
- 1
- Grundlagenermittlung · Sichtung der Bestandsunterlagen, Ortsaufnahme sowie Definition der technischen, wirtschaftlichen und förderbezogenen Projektziele.
- 2
- Vorplanung · Standort- und Systemvarianten für zentrale Wärmepumpe oder Hybridanlage sowie erstes Elektro- und Anschlusskonzept.
- 3
- Entwurfsplanung · Heizlast, Hydraulik, Speicher- und Pumpenauslegung, Regelung, Strombedarf, Verteilung und Schnittstellenplanung.
- 4
- Genehmigungsplanung · Netzbetreiber- und genehmigungsrelevante Abstimmungen sowie Zusammenstellung der erforderlichen technischen Angaben.
- 5
- Ausführungsplanung · Ausführungsreife Schemata, Grundrisse, Leitungsführungen, Verteilungen sowie Schutz- und Anschlusskonzepte.
05
Was dieses Projekt über unsere Arbeitsweise zeigt
Wir betrachten Wärmeversorgung und Elektrotechnik als ein System. Das schafft früh Klarheit über Machbarkeit, Anschlussbedingungen, Investitionsumfang und die spätere Betriebsführung.
06
Leistungen in diesem Projekt
Sprechen wir über Ihr Gebäude.
Sie möchten mehrere Bestandsgebäude auf eine gemeinsame Wärmeversorgung umstellen? Wir prüfen Varianten, Netze, Anschlussleistung und Förderung, bevor aus Einzelentscheidungen teure Schnittstellen werden.
